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	<title>Die FÜNFZIGER JAHRE &#187; Mode</title>
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		<title>Abendgarderobe für den Herren</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:28:16 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Der Herr der 50er Jahre trug zu einem festlichen Anlass einen Anzug, dessen Schnitt sich am französischen oder italienischen Modeideal orientierte. Dennoch war der Kleidungsstil relativ konservativ, da die deutschen Männer entgegen dem modischen Zeitgeist der 50er Jahre immer noch klassische Varianten bevorzugten und keine Experimente wagten. Insofern war der Anzug mit einem schmalen Binder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Herr der 50er Jahre trug zu einem festlichen Anlass einen Anzug, dessen Schnitt sich am französischen oder italienischen Modeideal orientierte. Dennoch war der Kleidungsstil relativ konservativ, da die deutschen Männer entgegen dem modischen Zeitgeist der 50er Jahre immer noch klassische Varianten bevorzugten und keine Experimente wagten. Insofern war der Anzug mit einem schmalen Binder und einem weißen Hemd unumgänglich bei der Auswahl der abendlichen Garderobe.<br />
<span id="more-31"></span><br />
Die Hosen dieser Anzüge zeichneten sich zudem durch einen weit geschnitten Stil aus. Zur Abrundung des Gesamtbildes wählte der Mann von Welt auch die passende Kopfbedeckung. Denn eine passende, akkurate Bekleidung war damals nicht nur ein gesellschaftlicher Zwang, sondern verwies zudem auf den Status seines Trägers.</p>
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		<title>Herren- und Freizeitmode</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:27:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die gängige Herrenmode in den 50ern blieb außerhalb der Jugendkulturen eher konventionell: Die Sakkos glichen zunächst einem Sack, bis sich Ende der 40er Jahre die aus den USA kommende V-Linie verbreitete. Die Merkmale waren hier breite Schultern und schmale Hüften. Die Kombination von Sakko, Weste und passender Hose war beliebt, da sie durch Zweckmäßigkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die gängige Herrenmode in den 50ern blieb außerhalb der Jugendkulturen eher konventionell: Die Sakkos glichen zunächst einem Sack, bis sich Ende der 40er Jahre die aus den USA kommende V-Linie verbreitete. Die Merkmale waren hier breite Schultern und schmale Hüften. Die Kombination von Sakko, Weste und passender Hose war beliebt, da sie durch Zweckmäßigkeit und Vielseitigkeit zur Standardbekleidung des Mannes wurde. Sie wurde in gedeckten Farben mit weißem Hemd und schmaler Krawatte getragen: Die Hauptsache war, korrekt und zweckmäßig angezogen zu sein; zudem musste die Qualität und Verarbeitung den hohen Ansprüchen genügen.<br />
<span id="more-28"></span><br />
Auch war der Hut, sowohl zum Mantel als auch zum Anzug, ein unbedingtes Accesoire des gut gekleideten Herren.<br />
Das Nylon- oder Perlonhemd wiederum wurde bei den modebewussteren Männern der 50er zum Lieblingskleidungsstück. Individuelle Freizeitbekleidung konnte aber dennoch in der Öffentlichkeit nur äußerst selten beobachtet werden.</p>
<p>Eine Hose in Röhrenform war undenkbar für den gesetzten Bürger und wurde automatisch mit den Jugendkulturen der Aufmüpfigen verbunden. Hingegen war in konservativen Haushalten noch immer die aus den 30er Jahren stammende Knickerbocker beliebt. Lediglich in der Freizeit und beim Sport wurde die Kleidung ein wenig lockerer: Ein Hemd mit Pullunder und eine Bundfaltenhose gehörten diesbezüglich zur Bekleidung des Herren.</p>
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		<title>Stoffindustrie</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 18:21:15 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[In den 50er Jahren gab es auch einen Boom in der Stoffindustrie. Verschiedene neue Synthetikstoffe eroberten den Markt, da sie sich durch eine pflegeleichte Handhabung auszeichneten: Sie trockneten schnell und waren leicht zu bügeln, bzw. mitunter mussten sie gar nicht gebügelt werden. Jüngere Mädchen wollten nichts mehr, als ein Perlonkleidchen besitzen und die Kunstseide machte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 50er Jahren gab es auch einen Boom in der Stoffindustrie. Verschiedene neue Synthetikstoffe eroberten den Markt, da sie sich durch eine pflegeleichte Handhabung auszeichneten: Sie trockneten schnell und waren leicht zu bügeln, bzw. mitunter mussten sie gar nicht gebügelt werden. Jüngere Mädchen wollten nichts mehr, als ein Perlonkleidchen besitzen und die  Kunstseide machte diesbezüglich Seidenkleider für viele Frauen und ihre Töchter erschwinglich.  Darüber hinaus wirkten sie oft auch festlich und waren doch preiswerter als Naturfasern wie Seide und Taft. Die maschinelle Herstellung machte sie billiger und bunter, verlieh ihnen Glanz und Schimmer.</p>
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		<title>Kostüme und Abendgarderobe für die Dame</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:51:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Garderobe einer Dame am Abend, bzw. zu festlichen Anlässen bestand zum einen oft aus einem Kostüm. Dieses zeichnete sich durch eine starke Taillierung aus, besaß Schößchen und zudem aufwendige Revers und manchmal asymmetrische Verschlüsse. Allerdings existierten auch legere Exemplare, die einen weiten, locker geschnittenen Rücken und einen kleinen runden Kragen aufwiesen. Diese waren jedoch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Garderobe einer Dame am Abend, bzw. zu festlichen Anlässen bestand zum einen oft aus einem Kostüm. Dieses zeichnete sich durch eine starke Taillierung aus, besaß Schößchen und zudem aufwendige Revers und manchmal asymmetrische Verschlüsse. Allerdings existierten auch legere Exemplare, die einen weiten, locker geschnittenen Rücken und einen kleinen runden Kragen aufwiesen. Diese waren jedoch eher für die Arbeit im Büro, sofern Frau überhaupt eine Anstellung hatte, vorbehalten.<br />
Zum anderen wurden in den 50ern Cocktailkleider populär. Die lange Abendgarderobe, aufwendig und mit viel Stoff gestaltet, geriet mehr und mehr ins Abseits, die beinfreie Variante war ungleich erfolgreicher; kurze, festliche Kleider, die außerdem erheblich weniger aufwendig und vielseitig einsetzbarer waren als die Ballkleider, konnten nun vermehrt bei abendlichen Feiern beobachtet werden. Gleichsam trugen die Damen engere und spitze Schuhe. Die Haare wurden toupiert und bauschten sich regelrecht auf.</p>
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		<title>New Look</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 15:50:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Pariser Modeschöpfer Christian Dior konnte in den 50ern mit seiner ersten Kollektion gleich die Modewelt nachhaltig beeindrucken. Der sogenannte New Look sorgte zu Beginn des Jahrzehnts für allgemeiner Euphorie; die Entwürfe wurden mit Enthusiasmus gefeiert. Glanz und Glamour hielt auf den Laufstegen einen triumphalen Einzug. Die Haute Couture war geboren. Trendbewusste Frauen konnten dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Pariser Modeschöpfer Christian Dior konnte in den 50ern mit seiner ersten Kollektion gleich  die Modewelt nachhaltig beeindrucken. Der sogenannte New Look sorgte zu Beginn des Jahrzehnts für allgemeiner Euphorie; die Entwürfe wurden mit Enthusiasmus gefeiert. Glanz und Glamour hielt auf den Laufstegen einen triumphalen Einzug. Die Haute Couture war geboren. Trendbewusste Frauen konnten dem  New Look nicht widerstehen. Insofern verewigte sich der Franzose Dior und wurde zum modischen Maßstab. Er wird noch heute als ein Sinnbild für die Mode der 50er Jahre gesehen, sein Name in einem Atemzug mit dem Begriff Haute Couture genannt.<br />
<a rel="wp-prettyPhoto" href="http://www.youtube.com/watch?v=BbEMob_ht2A"><img src="http://www.50er.info/bilder/new-look.jpg"></a></p>
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		<title>Rock ‘n’ Roll Mode bei den Jungs</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 18:25:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die männlichen Vertreter dieser Jugendprotestkultur waren nicht minder darauf bedacht, ihre gesellschaftlich antagonistische Haltung durch ihre Kleidung zu demonstrieren. Wie ihre weiblichen Gefährtinnen orientierten sie sich an dem anarchischem Lebensgefühl, das der Rock ‘n’ Roll vermittelte. Sie trugen Blue Jeans wie ihre amerikanischen Vorbilder James Dean. Der Schauspieler selbst machte zwar keine Rock ‘n’ Roll [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die männlichen Vertreter dieser Jugendprotestkultur waren nicht minder darauf bedacht, ihre gesellschaftlich antagonistische Haltung durch ihre Kleidung zu demonstrieren. Wie ihre weiblichen Gefährtinnen orientierten sie sich an dem anarchischem Lebensgefühl, das der Rock ‘n’ Roll vermittelte. Sie trugen Blue Jeans wie ihre amerikanischen Vorbilder James Dean. Der Schauspieler selbst machte zwar keine Rock ‘n’ Roll Musik, aber das Lebensgefühl, welches er in seinen Filmen beschrieb, entsprach so ganz der Protestbewegung.</p>
<p><span id="more-25"></span></p>
<p>Zudem bevorzugten sie die Lederjacke, die die Gesetzeslosen in den Filmen Deans trugen. Aber allem voran war die Elvis-Tolle, nach dem Vorbild Elvis Presleys, dem King des Rock ‘n’ Roll, für das Outfit der jungen Wilden von enormer Bedeutung. Jeder ließ die Haare vorne lang, um sie mit viel Haarwachs, Pomenade oder Gel dann nach hinten zur Tolle zu formen.</p>
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		<title>Damen- und Freizeitmode</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 18:24:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach dem Krieg, der dem Volk Entbehrung lehrte und modische Spielereien nicht kannte, erwachte in vielen Bürgerinnen das Bedürfnis, sich wieder zu schmücken, der Wunsch, Weiblichkeit nach den Jahren der Modevergessenheit zu signalisieren. Das karge und harte Arbeitsleben während des Krieges sollte vergessen sein; den aufkommenden Wohlstand wollte die Frau der 50er nach außen hin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem Krieg, der dem Volk Entbehrung lehrte und modische Spielereien nicht kannte, erwachte in vielen Bürgerinnen das Bedürfnis, sich wieder zu schmücken, der Wunsch, Weiblichkeit nach den Jahren der Modevergessenheit zu signalisieren. Das karge und harte Arbeitsleben während des Krieges sollte vergessen sein; den aufkommenden Wohlstand wollte die Frau der 50er nach außen hin präsentieren. Gerade die Mode spielte diesbezüglich eine tragende Rolle.</p>
<p><span id="more-23"></span></p>
<p>Ein grundlegender Bestandteil waren Röcke in verschiedenen Formen: Eine Dame wählte diesbezüglich zwischen den schwingenden Tellerröcken, die sich nach unten hin weit öffneten, oder entschied sich für den schmalen Bleistiftrock, der sich in der ganzen Länge eng an den Körper anschmiegte. Wadenlang, bzw. kurz über das Knie gingen die Röcke, die oft mit breiten Streifen- oder großen Punktmustern in auffälligen Farben auf den Markt kamen. Zu diesem Kleidungsstück kombinierte die Frau der 50er eine passende Hemdbluse und darüber eine Kastenjacke. Die Oberteile waren zudem eng geschnitten, die Taille stark akzentuiert, so dass Hüften, Po und Busen besonders ins Auge fielen.</p>
<p>Wenn die Natur hier eher klägliche Ergebnisse offenbarte, wurde durch Mieder und Polster nachgeholfen.<br />
Hosen waren bei den Damen verpönt, es sei denn, sie fungierten als reine als Freizeitbekleidung. In dieser Hinsicht erfreute sich die Caprihose, zeitgemäß garniert mit mediterranen Prints, einer unglaublichen Beliebtheit. Daran waren unter anderem Schauspielerinnen aus Hollywood nicht ganz unbeteiligt. Sie übernahmen eine modische Vorbildfunktion: Audrey Hepburn machte zum Beispiel die besagte Capri-Hose zu einem Muss im Kleiderschrank der damaligen Frau. Es handelte sich hierbei um eine einfache Stoffhose, die bis knapp unter die Knie reichte und häufig unten umgeschlagen wurde. Im Sommer 2002 erlebte dieses Kleidungsstück ein Revival und fand wieder Beachtung in der Modewelt.</p>
<p>Die Haare einer Dame waren in der Regel kinn- oder schulterlang und in Wellen gelegt; sie passte wohlbedacht Handschuhe und Hut, sowie Pumps und Tasche, gerne in Krokodilleder, aufeinander ab. Ein wichtiges Kleidungsstück waren außerdem die begehrten Nylon-Strümpfe, die allerdings sehr teuer waren. Das gesamte Erscheinungsbild und das perfekte Auftreten einer Frau der 50er schmiegten sich also einem Frauenideal von eleganter und anmutiger Schönheit an.<br />
<a rel="wp-prettyPhoto" href="http://www.youtube.com/watch?v=QgZ650X6Ln8" rel="wp-prettyPhoto[g23]""><img src="http://www.50er.info/bilder/fashion.jpg"></a></p>
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		<title>Rock ‘n’ Roll-Mode für Mädchen</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Nov 2009 18:22:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In den 1950ern schaute Deutschland in Sachen Mode über den Atlantik: Bereits in dem Jahrzehnt zuvor entstand dort Schritt für Schritt eine Jugendprotestkultur, die sich Rock ‘n’ Roll nannte und zunächst eher einen Underdog-Status besaß. Die Angehörigen dieser Strömung wollten sich von der bürgerlichen Moral befreien, waren der Einnahme von Drogen nicht abgeneigt und schienen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den 1950ern schaute Deutschland in Sachen Mode über den Atlantik: Bereits in dem Jahrzehnt zuvor entstand dort Schritt für Schritt eine Jugendprotestkultur, die sich Rock ‘n’ Roll nannte und zunächst eher einen Underdog-Status besaß. Die Angehörigen dieser Strömung wollten sich von der bürgerlichen Moral befreien, waren der Einnahme von Drogen nicht abgeneigt und schienen rastlos jeden Stillstand abzulehnen. Die Kleidung nahm im Hinblick auf den Ausdruck dieses Lebensgefühls einen hohen Stellenwert ein.</p>
<p><span id="more-21"></span></p>
<p>Die Frauen trugen ihre Haare zum Pferdeschwanz gebunden und betonten per starkem Lidstrich die Augen besonders. Nagellack und Lippenstift wurden populär und in den knalligsten Farben benutzt. Unverzichtbar war aber der Stöckelschuh mit Pfennigabsatz und der Petticoat. Dieses Kleidungsstück ist ein bauschig-weiter Unterrock, der zur Unterstützung der Form von langen, weiten und taillenbetonten Röcken diente. Er besteht aus Perlon- und Nylonstoffen, die versteift, mit Rüschen und Spitzen in Abstufungen gefertigt werden. Viele Lagen Tüll tragen weiterhin dazu bei, dem Kleidungsstück die breite Auslegung zu verschaffen.</p>
<p>Dieser Kleidungsstil prägte ins Besondere die Tanzveranstaltungen der jüngeren Generation, in den USA sowie in Deutschland: die Mädchen und Frauen wirbelten ihre Petticoats zu den harten und schnellen Klängen des Rock ‘n’ Rolls und spiegelten in der Wildheit und Geschwindigkeit dieses Tanzstils das Lebensgefühl einer ganzen gesellschaftlichen Kultur.</p>
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